Monat: Oktober 2021

«Beep Shootdown» (Piep Ton abstellen beim herunterfahren)

In der Linux Desktop Version XFCE 4 ist beim abmelden oder herunterfahrten des Systems ein hässlicher Pieps Ton «Beep» zu hören. Wenn Sie dies nervt können Sie diesen Ton abstellen.

So gehts:
1. Terminal öffnen
2. xset b off ( Diesen Befehl eingeben)
Nun ist der Beep Ton deaktiviert.
Allerdings ist dieser Ton nach einem Neustart wieder da.

Wenn Sie diesen Ton efinitiv nicht mehr wollen, können Sie diesen Befehl beim Systemstart automatisch mitladen und so ist dieser «Beep» Störefried für immer verschwunden.

So gehts:
1. Menu Start unten links in der Leiste öffnen.
2. Geben Sie im Suchefeld (Lupe oben) folgendes ein: Start oder Sitzung
3. klicken Sie auf : Sitzung und Startverhalten
4. Nun öffnen Sie den Reiter: Automatisch gestartete Anwendungen
5. Klicken Sie auf das + (Plus Symbol) – Anwendung hinzufügen
6. Beim Namen geben Sie zum Beispiel folgendes ein: Beep
7. Bei der Beschreibung irgend ein Text, den Sie an die Funktion erinnert
8. Bei Befehl geben Sie folgendes ein: xset b off
9. Bei Auslöser sollte folgendes per default stehen : on login
10. Klicken Sie auf <ok> und schliessen das Fenster.
11. Starten Sie Ihren Rechner neu. Reboot
Nun macht Ihr System definitiv keinen Pieps mehr, beim abmelden oder Herunterfahren des Systems.


In KDE Plasma geht dies im Terminal (Konsole) folgendermassen:

sudo su -
echo "blacklist pcspkr" >> /etc/modprobe.d/nobeep.conf
exit

Nach einem Neustart ist der Piepston weg.

Backup mit rsync

rsync

Meine Lösung
😉

Der ambitionierter User wills genau wissen 🙂

rsync für meine persönlichen Daten im /home/user

Mit der Software rsync lassen sich die persönlichen Daten wunderbar auf eine handelsübliche externe USB Diks sichern.
Bei wiederholter Ausführung werden von der Quelle nur noch die neuen Daten auf das Ziel geschrieben.
Falls in der Quelle Daten gelöscht wurden, werden diese auch im Ziel gelöscht !
Am Ende werden die Quelle und das Ziel verglichen, damit man sieht ob alles funktionierte.
Dazu habe ich ein kleines Script geschrieben, welches ich hier gerne teile:
Diesen Code in eine Textdatei kopieren und abspeichern.
Die Pfade anpassen und schon gehts los. Die Quelle wird dabei nie gelöscht, keine Angst.

Vorsicht bei Windows (NTFS/FAT) Festplatten.
– Handelsübliche USB Festplatten sind ab Werk im Windows Format (NTFS) formatiert.
– rsync muss gesgt werden, dass das Ziel NTFS ist ! Sonst funktioniert das Backup nicht korrekt.
– Das alte FAT Format (Windows XP) kann zudem nicht mit Daten >4GB umgehen.

Warum das ?
NTFS kann mit Gross / Kleinschreibung nicht umgehen und auch die Berechtigung der Files in Windows, sowie die Zeitangaben passen nicht zu Linux.
Darum bitte unbedingt auf die unterschiedlichen Paramer achten. Ansonsten droht Datenverlust im Backup!
Falls Sie das ganze /home am Stück sichern wollen, wird es unter NTFS trotzdem zu einigen Meldungen kommen.
*
Parameter bei NTFS oder FAT (Windows) Festplatten

rsync -rtv -h -l -D --progress --delete-after --delete-excluded --modify-window=2  /path/to/ext4/ /path/to/ntfs/

Parameter bei EXT4 , EXT3 oder BTRFS (Linux) Festplatten

rsync -av --progress --delete  /path/to/ext4/ /path/to/ext4

Hier nun das fertige Backup Script:

#!/bin/bash

# rsync script: - www.linux-x.com, Ric.Eschmann - +41 79 288 21 22
# Version 1
# Erstellt am : 2021-04-15
# Letzte Änderung :

#--- A N L E I T U N G  -> Das müssen Sie lesen !!!!--
<< 'Comment'

(: Bin ich Linux oder Windows :) !!! MEGA W I C H T I G !!!
1. Windows USB Festplatten sind mit NTFS formatiert und speichern keine Besitzerrechte der Daten.
2. Linux USB Festplatten sind mit EXT4 oder BTRFS formatiert und speichern die Besitzerrechte der Daten.

Damit man auf EXT4 Festplatten von jedem Rechner schreiben kann, startet man ein Terminal und gibt
der Festplatte volle Zugriffsrechte für alle Benutzer: ->  sudo chmod 777 /run/media/user/backup-ext4
In Manjaro wird eine USB Festplatte vom System automatisch wie folgt eingehängt: /run/media/user/backup...
In Debian,Ubuntu,Linux Mint ist es der folgende Pfad : /media/backup...

Probieren Sie nie EXT4 rsync -av Optionen für Linux auf NTFS Festplatten für Windows laufen zu lassen.
Datenverlust und korrupte Files im Ziel sind garantiert, da NTFS keine Rechte und andere Gross/Kleinschreibe
Regeln kennt. Auch die Zeitangaben werden in Linux(EXT4) und Windows(NTFS) unterschiedlich gehandhabt.
NTFS,FAT32,exFAT Festplatten können unter Linux und diesem Script verwendet werden und werden darum
mit der für Windows nötigen Option -rtv angesprochen.
Bei NTFS/FAT wird der Trick "-time=--modify-window=2 -s" mitgegeben, wass die Zeitprüfung um ±2 Sekunde "verbiegt".
Falls in den zu transferierenden Daten Zeichensätze wie | oder #  bestehen, hat Windows(NTFS) Probleme damit.
Denken Sie daran, dass beim alten FAT32 lediglich max. 4GB grosse Daten gespeichert werden können !
NTFS , exFAT und EXT4 oder EXT3 sind von der Grössenbeschränkung nicht betroffen.

So, nun verstehen Sie, warum Sie bei den unteren Angaben bei "linux=JA" unbedigt den Wert "NEIN"
eingeben müssen falls Sie eine Windows FAT/NTFS/exFAT Platte nutzen !!!!!!

Daten AUSSCHLUSS (Exclude)
Sie können Ordner und Files vom Backup bewusst ausschliessen. Zbs. den Download Ordner , .cache oder .tmp Daten.
Dazu erstellen Sie eine Textdatei mit dem Namen "exclude.txt" in Ihrem /home Verzeichnis.
Zeilenweise können Sie nun .cache /tmp/* etc. einfügen.
(Unten im Script sehen Sie Beispiele oder nutzen Sie die fertige Datei auf www.linux-x.com)
Wenn keine Auschlussdatei angelegt wurde wird dieses Script ein leeres "exclude.txt" beim 1. lauf angelegen.

PROGRAMMSTART
Sie können diese Datei "backup-rsync_USB_Disk.sh" mit dem Dateimanager starten.
Dann gehen Sie in den Dateimanager und dann auf 'Eigenschaften/Zugriffsrechte.
Der Datei gben Sie mit der aktiviertendas Checkbox das Häckchen bei 'erlauben Sie als Programm auszuführen'.
Möchen Sie lieber im Terminal arbeiten: Dann geht das mit 'sh backup-rsync_USB_Disk.sh' Befehl.

Viel Spass.

Fragen -> www.linux-x.com

Comment


#============= H I E R   A N G A B E N   E I N G E B E N  ======================

linux=JA  #JA/NEIN <-- Wichtig !! Bitte anpassen! Ist das Ziel eine Linux (ext4/ext3) Festplatte ? JA / NEIN (GROSS geschrieben)
<< 'Comment'
oder nutzen Sie im Ziel >Windows< ?
Dann setzten Sie 'Linux=Nein' ein und somit wird das Ziel als Windows (FAT/NTFS/exFAT) Festplatte behandelt!!
           
# Den Pfad zum Quell- und Ziel Verzeichnis ohne abschliessenden Schrägstrich '/' angeben.
Comment
quelle=~/        # Welches Verzeichnis soll gesichert werden? (Im Beispiel ~/ wird /home als Quelle gelesen.)
ziel=/run/media/hello/backup_ext4/backup/Richi/hello    # Wo sollen die Sicherungen gespeichert werden?

#============ Ende Ihrer Linux oder Windows + Quelle, Ziel angaben  ================


# ------Ab hier muss man eigentlich nichts mehr ändern. Denken Sie an aber optional an die Aussschlüsse in ~/exclude.txt !

nosave=~/exclude.txt    # Ausschlüsse werden in "/home/exclude.txt" im Home Ordner von Ihnen zeilenweise eingetragen !
heute=$(date +%Y-%m-%d)     # Gibt dem Ziel Ordner das Tagesdatum mit . zbs. "2021-04-15_home"

#Start Textinfoparameter
function green_msg() {
echo -e "\\033[32;1m${@}\033[0m"
}

function blue_msg() {
echo -e "\\033[34;1m${@}\033[0m"
}

#Ende Start Textinfoparameter


#Start Begrüssung und Bestätigung ob Linux oder Windows Festplatte
if test $linux = "JA" #Hier NICHTS Ändern !!!
then
green_msg "\n\nDas Ziel ist eine < L  I  N  U  X >  (ext4/ext3/btrfs) Festplatte.\n\n"
else
green_msg "\n\nDas Ziel ist eine < W  I  N  D  O  W  S > (NTFS/FAT/exFAT) Festplatte.\n\n"
fi
green_msg "Haben Sie an die '/home/exclude.txt' Datei gedacht?"
green_msg "\n\nIn 30 Sekunden gehts los. Sie können jetzt mit mit CTRL-C noch abbrechen.\n\n"
sleep 20
blue_msg "\n\nSie haben noch 10 Sekunden Bedenkzeit :)\n\n"
sleep 10
green_msg "\n\n** Das Backup ist in Arbeit, Das kann dauern, bitte warten. . . \n\n"
#Ende Begrüssung

# Ausschlussdatei wird in /home/exclude.txt neu anlgelegt, nur falls noch keine existiert:
touch $nosave
sleep 3

# Abfrage der Festplatte (Linux"EXT4" oder Windows"NTFS"),gemäss Angaben die Sie mit "JA/NEIN" gesetzt haben.
if test $linux = "JA"
then
# LINUX Festplatten (EXT3/EXT4/BTRFS)
rsync -av --progress --delete --exclude-from="${nosave}" "${quelle}" "${ziel}_${heute}/" --link-dest="${ziel}_last/"
ln -nsf "${ziel}_${heute}" "${ziel}_last"
else
# Microsoft WINDOWS Festplatten (FAT32/NTFS/exFAT)
rsync -rtv -h -l -D --progress --delete-after --delete-excluded --exclude-from="${nosave}" --modify-window=2 "${quelle}" "${ziel}_${heute}/" --link-dest="${ziel}_last/"
ln -nsf "${ziel}_${heute}" "${ziel}_last"
fi


green_msg "\n\n*****Das Backup ist beendet. *****\n\n"

#---Daten Grösse Kontrolle ,Quelle vs. Ziel
green_msg "\n\n*****Kontrolle: Dateigroessen von Quelle und Ziel*****\n\n"
blue_msg "Wenn Sie Unterschiede feststellen, haben Sie vermutlich einige Daten ausgeschlossen.~/exclude.txt"
du -sh "${quelle}" "${ziel}_${heute}"


green_msg "In 2 Minuten wird dieses Fenster automatisch geschlossen."
blue_msg "Wenn Sie alles kontrolliert haben, können Sie nun auch mit CTRL-C das Script manuell stoppen."
sleep 120

# NOCH EINIGE INFORMATIONEN ZU RSYNC ---------------------------

#rsync Befehle mit Löschen im Ziel.
# Beispiele für rsync Einzeleinträge. Kann im Terminal aufgerufen werden.

#Bei EXT4 Formatierten Platten als Ziel ,mit Rechtevergabe und Zeit.
#rsync -av --progress --delete /path/to/ext4/ /path/to/ext4/

#Bei NTFS formatierten Platten als Ziel.
#rsync -rtv -h -l -D --progress --delete-after --modify-window=2 /path/to/ext4/ /path/to/ntfs/

# Zeitangabe im String:
# rsync -av --progress --delete /path/to/ext4/ /path/to/ext4$(date +\\%Y-\\%m-\\%d)

# rsync Optionen
#-a Das ist die Linux Archiv Vollmilchsau. Recursiv und behält File Rechte, symbolische links, file Besitzer, etc.
#-r rekursiv, aber ohne Besitzerangaben des users and Gruppen, Rechte, Zeitstempel, symbolische links.
#-v Verbose,zeigt im Fenster Anagben über die laufende Verarbeitung an.
#-p Progress, Zeigt detailierte Anagben der einzelnen Dateien an. Grösse, Fortschritt, Geschwindikeit
# Für Windows NTFS/FAT nutze ich die gleichen Optionen wie die Software "Lucky Backup". ..und es funktioniert..

# Nun Beispiele für meist verwendete Ausschlüsse vom Backup. Nützlich, wenn Sie zbs. / oder /home sichern möchten.
# Ausschlüsse werden in "exclude.txt" im Home Ordner zeilenweise eingetragen.
<< 'Comment'
    
.gvfs
**/.gvfs/
.cache/*
.thumbnails*
.local/share/[Tt]rash*
*.backup*
*~
.dropbox*
/proc/*
/sys/*
/dev/*
/run/*
/etc/mtab
/var/cache/apt/archives/*.deb
lost+found/*
/tmp/*
/var/tmp/*
/var/backups/*
.Private
VirtualBox\ VMs/*
.VirtualBox
.dosbox
.java
.macromedia
.moonchild\ productions/*
.tvbrowser
.PlayOnLinux
.wine
.gvfs
.cache/*
.thumbnails*
.local/share/[Tt]rash*
*~
**~
.dropbox*
/proc/*
/sys/*
/dev/*
/run/*
/etc/mtab
/var/cache/apt/archives/*.deb
lost+found/*
/tmp/*
/var/tmp/*
/var/backups/*
.Private
VirtualBox\ VMs/*
.VirtualBox
.dosbox
.java
.macromedia
.moonchild\ productions/*
.tvbrowser
.PlayOnLinux
.wine
**~
/mnt/*/**
/media/*/**
/var/run/**
/run/**
/proc/**
/dev/**
/sys/**


Comment
exit

Was ist Manjaro Linux

Linux und ich
Bei allen Linux Distributionen erhält man nach einem einfachen Installations­prozess, der auch für Laien durchführbar ist, ein lauffähiges System mit wesentlich umfangreicherer Software, als mit Windows oder MacOS. Gleichzeitig ist das System umfangreich anpassbar und unter Kontrolle des Anwenders, der «root» sein kann. Die bekannten Programme wird ein Umsteiger von Windows vergeblich suchen, es gibt kein Photoshop, keinen Windows Explorer oder MS Office, dafür gibt es zahlreiche Alternativen.
Ich habe noch nie etwas vermisst.


Manjaro Linux

Manjaro ist eine benutzerfreundliche Linux-Distribution, die auf dem unabhängig entwickelten Arch-Betriebssystem basiert.
Manjaro wurde in Österreich, Frankreich und Deutschland entwickelt und bietet alle Vorteile des Arch-Betriebssystems, kombiniert mit einem Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit. Manjaro eignet sich sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Linux-Benutzer.
Für Neulinge wird ein benutzerfreundliches Installationsprogramm bereitgestellt, und das System selbst ist so konzipiert, dass es sofort einsatzbereit ist und folgende Funktionen bietet:

  • Vorinstallierte Desktop-Umgebungen
  • Vorinstallierte grafische Softwaremanager zur einfachen Installation von Software und zur Aktualisierung Ihres Systems.
  • Vorinstallierte Codecs zum Abspielen von Multimediadateien.
  • Proprietäre und freie Hardware Treiber für Intel , nvidia und AMD Grafikkarten und WLAN Netzwerk Chips.
  • Einmal installiert müssen Sie durch «Rolling Release» nie mehr eine neue Betriebssystem Version installieren. Bei einem normalen Update bekommen Sie die jeweils die neuste Version aufgespielt.

Festplatte Partitionieren

Mit folgender Software kann man in Grafikform eine Festplatte partitionieren damit diese für eine Linux Installation bereit ist.

Programm: Gparted

In den Live CD Standardmedien (ausser KDE) bereits enthalten.
Ansonsten per Softwareverwaltung installieren oder im Terminal:
Manjaro: sudo pacman -Sy gparted
Linux Mint/LMDE KDE/Kubuntu: sudo apt-get update && sudo apt-get install gparted

Ich empfehle Immer manuell eine Rootpartition / und ein separates /HOME für Ihre persönlichen Nutzerdaten zu erstellen.
Im Falle einer gewünschten Neuinstallation des Systems kann man dann /HOME bequem belassen und muss nicht neu formatieren.
Standardmässig wird bei einer Installation von der Live CD/USB Stick leider kein separates /HOME erzeugt.
Alles auf dem Rootverzeichnis / ist zwar bequem und über das Gui schnell erledigt, aber im Nachhinein bei einem Systemabsturz ohne Backup nur mit unnötigem gedingsdöns zu Meistern.

Daher / das Rootverzeichnis ist für das System vorgesehen und /HOME ist für persönliche Daten. (Briefe, Fotos, e-Mails, Backup, Timeshift )
Als Windows Anwender können Sie sinnbildlich die Zuteilung für System mit C: und separates D: für Daten vergleichen.

  1. Partitionstabelle erstellen
    Menu -> Partitionstabelle erstellen.
    immer : GPT (vom alten MBR rate zumindest ich ab)


UEFI + EXT4 (GPT Partitionstabelle, Neue Notebooks und Computer, stabile tradetionelle Variante)
/dev/sda1 300MB FAT32 /boot/efi (Menu-> «Markierungen bearbeiten» Flags: boot und esp)
/dev/sda2 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM» )
/dev/sda3 30GB ext4 / ( Das ist der Speicherplatz für das Linux System )
/dev/sda4 XXGB ext4 /home (Ihr Speicherplatz für Daten + Timeshift(Backup) verwendet den Platz hier)


BIOS + EXT4 (Auch hier GPT Partitionstabelle, für alte Computer vor 2007 ohne UEFI, modrne Variante mit GPT Disk)
/dev/sda1 10MB Nicht formatiert (Menu-> «Markierungen bearbeiten» Flags: bios_grub)
/dev/sda2 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM»)
/dev/sda3 30GB ext4 / ( Das ist der Speicherplatz für das Linux System )
/dev/sda4 XXGB ext4 /home (Ihr Speicherplatz für Daten + Timeshift(Backup) verwendet den Platz hier)


BIOS + EXT4 (Hier nun MBR Partitionstabelle, für alte Computer vor 2007 ohne UEFI, traditionelle Variante mit MBR Disk)
/dev/sda1 30GB ext4 / (Menu-> «Markierungen bearbeiten» Flags: bootable)
/dev/sda2 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM» )
/dev/sda3 XXGB ext4 /home (Ihr Speicherplatz für Daten + Timeshift(Backup) verwendet den Platz hier)



BTRFS + XFS Partitionen.
Stand heute Oktober 2021 ist BTRFS stabil und XFS sowiso aber letzteres sehr wuchtig.
Diese Formate werden auf eine einzige Partition gelegt und mit @ Subvolumen versehen . @/ @/home
Bei Ubuntu /Suse und ja, auch bei Manjaro kann man diese Variante bereits bei der grafischen Installation auswählen.
Vorteil ist das wiederherstellen per Schnappschuss auf einen früheren Zeitpunkt des Systems beim Boot des Systems.
So wie bei MacOS von Apple. Nachteilig ist für unerfahrene Anwender die nötigen händischen Eingriffe, «Balancierung»,»Compress» im Terminal.
Ansonsten läuft Ihnen unter Umständen die Festplatte voll. Je nach Disktyp sind verschiedene Parameter empfolen und Routinen zu wiederholen.
Für Privatanwender empfehle ich klar und deutlich weiterhin auf «ext4» zu setzen. Innovation ist sehr gut, Stabilität entspannt.
Falls Sie dennoch einen Versuch wagen wollen, ist hier ein Beispiel und eine Anleitung dazu:


BTRFS + XFS
/dev/sda1 300MB FAT32 /boot/efi (Flags ->boot und esp)
/dev/sda5 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM»)
/dev/sda2 xxGB BTRFS oder XFS @/ @boot @/home

So schlägt Ihnen auch das Gui die Partition vor falls Sie das ruckzuck in einem Klick per Installer Gui installieren wollen:

Verweise:
https://wiki.ubuntuusers.de/Installieren_auf_Btrfs-Dateisystem/

Fehlermeldung – Failed to start lightdm display manager

Fehlermeldung:
Seid einiger Zeit hatte ich unter dem Desktop Cinnamon immer mal wieder beim Starten oder Neustarten meines Rechners das Problem, dass er im Blackscreen mit einer am oberen Rand stehenden Fehlermeldung verweilte: Dies allerdings nur in Kombination Cinnamon und mit dem LTS Kernel 5.10

[Failed] Failed to start lightdm display manager

Lösung:
Einen anderen Kernel als 5.10 verwenden. Zbs. 5.4.
Oder den 5.4 nutzen, und folgende lightdm Displaymanager Konfiguration vornehmen. Danach den 5.10er Kernel aktivieren.

Anpassen der folgenden Datei mit root Rechten. (Im Dateimanager suchen und mit «Als Systemverwalter öffnen» öffnen.

etc/lightdm/lightdm.conf

etc/lightdm/lightdm.conf -> entkommentieren der Zeile im Abschnitt [LightDM] #logind-check-graphical=false (soll heißen die Raute entfernen) und abändern wie folgt von false auf true: logind-check-graphical=true.

System:
OS: Manjaro Cinnamon
Kernel 5.10
CPU Intel
Grafik: Intel
Gerät : Lenovo B71 Notebook

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