Monat: Januar 2022

Fahrzeug Batterien FAQ

Ausgangslage
Verbrenner Fahrzeuge haben eine Starterbatterie. (Eigentlich ist das ein Akku, da er geladen wird…)
Durch die neuartigen Systeme mit Start / Stopp Technik und viele elektronischen Verbrauchern, gibt es unterschiedliche Modelle. Auch ältere Fahrzeuge ohne Start / Stopp profitieren von dieser neuen Technik. Damit habe ich mich beschäftigt und hier die Erkenntnisse zusammengetragen.

Blei / Kalzium-Batterien
Batterie für herkömmliche Fahrzeuge ohne Start/Stopp Technik. Nur Starten des Motors ist das Ziel. Danach übernimmt der Alternator die Stromversorgung.
Heute weitgehend verschlossen und wartungsarm. Ein sicherer Wert bei normalen älteren Fahrzeugen mit normalen Verbrauchern. Die Stromspannung liegt bei 14.4 Volt (Stark schwankend nach unten.).
Nachgeladen werden diese Batterien mit Ladegerät im «Auto» oder «KFZ» Modus mit 14.3 Volt und ~4 Ampere. Nachteil: Relativ hoher Leistungsabfall wenn das Fahrzeug nicht gefahren wird.

Blei-Gel
Diese Modelle werden vorwiegend in Rollern und Motorräder ohne Start/Stopp Technik verwendet.
Problemlose wartungsarme Handhabung in Verkleidungen oder unter dem Sattel.
Nachgeladen werden diese Batterien mit Ladegerät wie herkömmliche Blei Batterien im «Motorrad» Modus mit 14.3 Volt und ~1 Ampere. Vorteil: Auslaufsicher und liegend verbaubar. Fast keine Selbstentladung wenn das Fahrzeug nicht gefahren wird.

EFB Batterien
Eine verbesserte konventionelle Blei Batterie, welche für einfache Start/Stopp Fahrzeuge ohne Bremsrückgewinnung entwickelt wurde.
Diese Batterie kann als Ersatz von herkömmlichen Blei Modellen verwendet werden. Ideal, wenn im Auto Soundanlage , Navi , Smartphone geladen, Sitzheizung, Kühlschrank etc. nachgerüstet wurde. Ebenso, wenn nur Kurzstrecken oder <10’000km gefahren werden. Taxi, Kuriere oder Fahrten vorwiegend in der Stadt profitieren ungemein davon. Die Stromspannung liegt idealerweise bei 14.4 – 14.6Volt. Dies sollten Lichtmaschinen ab ~JG 2000 problemlos an Strom anliefern können.
Nachgeladen werden diese Batterien mit herkömlichen Ladegeräten im «Auto» / «KFZ» Modus mit 14.3 Volt und ~4 Ampere. Viel besser und exakter sind Ladegeräte mit EFB Modus und optimaler Ladelinie mit 14.55 Volt und 1/10 der AH Leistung. Vorteil: Hält Extremsituationen länger stand. Kann im Motorraum platziert werden und toller Ersatz herkömmlicher Batterien. Braucht im besten Fall ein Ladegerät für EFB Batterien -14.5Volt.

AGM Batterien
Start/Stop Batterie für Fahrzeuge mit Bremsrückgewinnung und noch mehr elektronische Verbraucher.
Kann in den seltesten Fällen als Blei Batterie Ersatz verwendet werden.
Die Stromspannung liegt bei max. 14.8 Volt. Dies muss die Lichtmaschine an Strom anliefern. Weniger ist schlecht , da die Batterie so schnell altern würde und mehr Spannung würde die Batterie zum gasen bringen. Daher ist diese Batterie nur sinnvoll, wenn die Ladeelektronik für diese Technik ausgelegt wurde. AGM Fahrzeuge brauchen immer eine AGM Batterie. Eine AGM Batterie ist nie ganz voll. 20 % bleiben für die Bremsrückgewinnung als «Speicher» frei. Diese Batterie wird üblicherweise im Innenraum des Fahrzeuges verbaut da diese keine Motorraum Hitze ertragen. Geladen werden diese Batterien mit Ladegerät im Modus «Kalte Jahreszeit / AGM» mit konstant 14.7 Volt und ~4 Ampere. (Das Ladegerät muss für AGM ausgelegt sein.)
Vorteil: Hält Extremsituationen sehr gut aus, vorausgesetzt, die Batterie ist im Inneren des Wagens. Sollte nur in Fahrzeugen mit AGM ab Werk zum Zug kommen. Lichtmaschine muss 14.8 Volt anliefern. Nachteil: Teuer, Braucht Ladegerät für AGM Technik.

Lithium-Ionen Batterie
Diese Batterie findet man relativ oft bei neueren Motorrädern der Marke Harley Davidson. Eine LiFePO4 Batterie kann auch nachgerüstet in ältere Fahrzeuge verwendet werden. Allerdings muss der Laderegler dafür geprüft und eventuell eingestellt werden, sofern überhaupt möglich. Zyklenfest, aber heikel, wenn die Lichtmaschine betagt ist. In Hybrid und Sportwagen sind diese Dinger auch anzutreffen, da wenig Gewicht.
Nachteilig ist das schlechte Verhalten unter 0 Grad. Da beginnen die Probleme im Skigebiet.
Geladen werden diese Batterien mit Ladegerät im Modus «Lithium» konstant und gleichmässig mit 14.3 Volt und ~4 Ampere. (Das Ladegerät muss für Lithium ausgelegt sein und darf nicht über 14.6Volt gehen.). Vorteil: Leicht, klein. Nachteil: Teuer, in Zentraleuropa eher falsches Klima dafür.

Ladegeräte
Ich nutze das ProCharger 4000 im Louis Motorrad Shop gekauft für Motorrad bis 60AH für alle Batterien, ausser EFB.
Gute aber teure Geräte gibt es auch von der Firma Ctek. zbs. das CT5 Start/Stop für EFB und AGM.
Das AEG DL4 /DL6 oder DL8 kann ebenso mit EFB und AGM und älteren Batterien umgehen und ist günstig.

Richtig Laden
Sollten Sie ein Nachladen in Erwägung ziehen ist hier eine Anleitung.
-> Im ausgebauten Zustand,
Entfernen Sie die Batterie und laden die Batterie an einem sicheren Ort mit guter Belüftung.
Rotes (Plus) Kabel an Rot und Minus (Schwarz) an Masse Pol. Stecker in die Steckdose und am Ladegerät richtigen Modus auswählen. Die Ampere Leistung ist mit 1/10 der AH Leistung der Batterie zu wählen. Zbs. AH60 : 10 = max. 6 Ampere Ladestrom.

-> Im eingebauten Zustand,
Grundsätzlich kann man die Batterie eingebaut beladen. Eine Bordelektronik verträgt 16.2 Volt und so hoch wird nicht geladen. Das rote (Plus) Kabel kommt an den roten Pluspol der Batterie. Das schwarze (Masse) Kabel gehört an einen Ort der Karosserie oder Motorblock. (Nicht an den schwarzen Masse Pol ) Stecker in Steckdose und richtiger Modus wählen.
Dennoch mache ich das nur sehr ungern und bei meinem Fahrzeug gar nicht.
Ich klemme immer das schwarze Minus Kabel der Batterie ab. Im Baumarkt habe ich mir für 5 .- dazu einen Drehschalten an den schwarzen Masseanschluss angebaut. So kann ich die Batterie im Handumdrehen vom Netz nehmen.

Trennschalter für Autobatterie und rechts für Motorradbatterie.
Ich drehe den Schalter auf (kein Massekontakt mehr vorhanden). Dann lade ich die Batterie wie oben beschrieben auf, klemme das schwarze Kabel aber an den schwarzen Masse Pol der Batterie und nicht an die Karosserie.

Testutensilien und Werkzeuge
Ein Multimeter aus dem Baumarkt macht Sinn. Gerade um die max. Stromspannung im Fahrbetrieb oder im Ruhebetrieb messen zu können.
Eine neue Batterie hat mindestens 12.73 Volt Ruhespannung. Bis 12.5Volt gilt eine Batterie als ok.
Gemessen wird dies nach 5 Stunden ruhe, bis sich die Batterie wieder beruhigt hat.
Bei laufendem Motor müssten von der Lichtmaschine rund 14.6Volt an die Batterie angeliefert werden. Bei älteren Fahrzeugen oder Roller kann dies sehr nach unten oder oben schwanken. Bei AGM max.14.8Volt.
Intact «Battery-Guard Batterieüberwachung» ist für rund 20.- ein kleiner Helfer. Die Resultate der Batterie werden auf dem Smartphone auf der App abgelesen.

Ladespannungen einer Batterie in Ruhezustand nach ~ 5 Std.

Shell Befehlsübersicht

Im Terminal nutzt man Shell Befehle damit man zum Beispiel alle heruntergeladenen JPG Grafik Dateien in einem Rutsch aus einem Ordner von a nach b verschieben kann.
Anstatt mit der Maus auf dem Desktop macht dies der versierte Anwender im Terminal.

mv ~/Downloads/*.jpg ~/Bilder

Im 2. Beispiel möchte man alle Daten im Ordner Dokumente in einen Backup Ordner kopieren, aber nur die Dateien welche im Backup Ordner älter sind als im Ordner Dokumente.

cp -u ~/Dokumente/*.* ~/Backup 

Gut beschrieben werden die Shell Befehle bei den Kollegen von ubuntuusers.de

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