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Erfahrungen , Tipps und Tricks für Linux

Linux Mint Version 20.3 auf 21 Upgrade

Von Linux Mint 20.3 auf die Version 21 upgraden kann man neu sehr einfach erledigen.
Im Gegensatz zu Manjaro ist Linux Mint kein Rolling Release System. Updates und vor allem grosse Upgrades benötigen also etwas mehr Zeit. Dafür dankt Ihnen das System mit Stabilität und im Supportfall haben all die vielen Helferlein in Foren in etwa das gleiche System. Beim Rolling Release ist entscheidend, dass Sie sehr zeitnah die Update durchführen um überhaupt noch Updates zu erhalten. Vergessen Sie das über Monate, stehen Sie wie ich ab und zu erlebe ziemlich sicher am Berg. Das ist bei Linux Mint nicht kritisch zu bewerten.
Bedenken Sie jedoch das dieser Eingriff ins System ein grosser Sprung ist. Sie wechseln zbs. den Kernel 5.4 auf 5.15.
Genau gesagt wechseln Sie die Debian Basis von 11 auf 12 und folglich das darauf aufbauende Ubuntu 20.04 LTS auf 22.04 LTS auf welchem wiederum Linux Mint 21 schlussendlich aufbaut. Bis April 2027 wird diese Version mit Updates versorgt. In den kleinen Versionssprüngen 21 , 21.1, 21,2, 21.3, bis dann wieder ein grosses Upgrade auf die Version 22 anstehen wird. Mit dem neuen «Linux Mint UpgradeTool» geht der Umstieg von 20.3 auf 21 recht einfach und sie werden durch die einzelnen Arbeitschritte geführt.
1 Stunde Zeit müssen Sie sich aber reservieren. Sie werden beim Upgarde ab und zu etwas lesen dürfen, «ok» drücken müssen und lernen wie so ein Upgrade von stattet geht.
Wenn Sie dem ganzen nicht trauen, können Sie das Upgrade natürlich auch vorgängig auf einer Virtualbox Umgebebung durchspielen oder auf einem alten Notebook / Computer ausprobieren.
Ganz vorsichtige Zeitgenossen erstellen mit Clonezille oder Rescuezilla ein komplettes Systembackup der bestehenden Festplatte als Image auf einem externen Datenträger und sind dann auf der ganz sicheren Seite.

Los gehts.

Erstellen Sie ein Backup auf einen externen Datenträger Ihrer persönlichen Daten im /HOME Verzeichnis.
Vor allem, wenn Sie keine eigene Partition für /HOME bei der Installation eingerichtet haben!
Haben Sie das Backup erstellt. Sehr gut 🙂
Nun erneuern Sie den Cache Ihrer APT Paketdatenbank.
Danach installieren Sie das «Upgrade Tool» für die grafische Unterstützung.
Dazu öffnen Sie ein Terminal und geben folgendes ein:

apt update

apt install mintupgrade

Danach geben Sie den folgenden Befehl ein und starten somit das grafische Upgrade Tool:

sudo mintupgrade
_images/upgrade21-mintupgrade.png

Folgen Sie den Anweisungen des Tools und erstellen unbedingt mit Timeshift ein aktuelles Backup der Systempartition / .
Alte Repositorys werden ersetzt und PPA’s und veraltete Pakete entfernt.

Lassen Sie sich Zeit. Das ganze kann gut und gerne 1 Stunde Zeit in Anspruch nehmen !
Schalten Sie den Computer auf keinen Fall während des Upgrades aus. Wirklich nicht !!

Wenn das Tool fertig ist, können Sie mit den folgenden beiden Befehlen zuerst das Upgrade Tool wieder entfernen und danch den Computer neu starten. Nun begrüsst Sie Linux Mint 21.

apt remove mintupgrade

sudo reboot

Probleme:
Wenn ein Linux Mint System zbs. nicht booten (starten) will, können Sie die Live DVD oder USB Stick einlegen und von dieser booten. Einmal auf dem Desktop der Life Umgebung angekommen, finden Sie dort das Programm «Boot Repear» . Versuchen Sie Grub, welches für den Programmstart zuständig ist, neu zu shreiben. Es ist zumindest ein Veruch wert.

Oder holen Sie Ihr altes Mint mit Version 20.3 zurück. Dazu starten Sie den Computer mit dem USB Live System und starten Timeshift. Nun können Sie das System / mit den Daten aus 20.3 genau so auf die Disk zurückkopieren lassen, wie es vor dem Upgrade war. Wenn das alles nichts bringt, installieren Sie den Computer neu mit Version 21 Live USB Stick. Denken Sie aber immer an Ihre persönlichen Daten im /Home. Die gehören vor solchen Aktionen immer gut gesichert auf einen externen Datenträger. (USB Disk zbs.)

VirtualBox Festplatte vergrössern

Wenn man ein Betriebssystem ausprobieren möchte, oder sich einen Server installieren möchte, kann man dies bequem mit Virtualbox.org auf dem bestehenden Rechner installieren. Dann hat man ein PC auf dem PC und kann dieses Betriebssystem per Klick wieder löschen oder duplizieren etc.
Bei der Erstellung des virtuellen PC gibt man unbedingt eine dynamisch wachsende Harddisk an.

Unter Linux die Harddisk bei VirtualBox vergrössern

Hat man die Grösse der dynamischen Harddisk im nach herein zu klein gewählt und das Betriebssystem ist schon installiert, kein Problem. Die Harddisk kann im Terminal leicht vergrössert werden.
Die Grösse der max. verfügbaren Harddisk gibt man im Megabyte an.
Möchte man beispielsweise die bestehende Harddisk Grösse um 8 Gigabyte erhöhen sind dies 8000 Megabyte. Eingetragen wird immer die neue Gesamtgrösse, nicht der Wert um welchen vergrössert werden soll.

Beispiel:
Die bestehende virtuelle Harddisk bei VirtualBox hat 40 GB und Sie möchten diese auf 48 GB erweitern. Dann lautet der Befehl im Terminal wie folgt:

Das Programm VirtualBox muss für diesen Vorgang geschlossen sein.

VBoxManage modifyhd "/home/XXX/VirtualBox VMs/XXX/NameDerFestplatte.vdi" --resize 48000

Der benötigte Pfad zeigt auf die ursprünglich angelegte Festplatte (Verzeichnis und deren Name). Die nun neue Grösse kann sofort verwendet werden.

Passwortmanager in der Cloud

Passwörter werden in Passwortmanager sicher aufbewahrt.
Um von allen Geräten auf diesen «Datentresor» zu kommen ist ein Cloud Speicher eine bequeme Sache.
In Kombination mit einer KeePass Datei klappt das wunderbar. KeePass Password Safe ist ein freies, Programm zur Kennwortverwaltung. KeePass verschlüsselt die gesamte Datenbank, welche auch Benutzernamen und Ähnliches enthalten kann.
Aus Sicherheitsgründen wird die Passwort Datei mit der Endung .kdbx in der Cloud und eine Schlüsseldatei getrennt lokal auf den Geräten gespeichert. Um den KeePass «Tresor» dann in der Cloud öffnen zu können, braucht es ein Passwort, die Schlüsseldatei (Key) auf dem lokalen Gerät und im optional noch biometrisch (Fingerprint, Gesicht etc.) passende Zugänge.

Eine Lösung für Manjaro Linux + Smartphone:

Cloud einrichten:
Um Googel’s «GDrive» verwenden zu können, reicht es in KDE Plasma die zu KDE gehörende Software
«kio-gdrive» zu installieren. Starten Sie Ihren Rechner neu.
Nun finden Sie das Programm unter: ->Menü ->Einstellungen ->Systemeinstellungen ->Online Zugänge ->Neuen Zugang hinzufügen ->Google

Password Manager installieren:
Manjaro Linux: Keeweb-desktop-bin (AUR) (https://keeweb.info)
Android Smartphone: KeepassDX (Google Play Store) (https://www.keepassdx.com)

Passwortdatei (Tresor) + Schlüsseldatei (Key) einrichten:
Der Tresor .kdbx wird in der Cloud + der Key lokal auf dem Gerät gespeichert.
Erstellen Sie mit dem Passwortmanager Ihren Wahl eine neue Passwort Datei (Tresor) in Ihrem GDrive Ordner. Diese Datei erhält automatisch die Endung .kdbx und beinhaltet ab nun Ihre Passwörter.
Vergeben Sie ein Haupt Passwort und geben Sie bei der Erstellung unbedingt an, dass Sie eine Schlüsseldatei (Key) erstellen wollen. Diesen Key speichern Sie danach lokal auf Ihrem Gerät und nicht in GDrive ab!

Passwortdatei (Tresor) immer manuell schliessen/sperren:
Wenn Sie Ihre Passwörter eingerichtet haben und nun fertig sind, schliessen Sie die Datei mit dem «Datei schliessen/Sperren» Symbol unbedingt ab. Dies ist wichtig, da erst dann die .kdbx Datei sicher und verschlüsselt auf den Cloudspeicher zurückgeschrieben wird. Erst dann sind die Änderungen auch auf einem anderen Gerät ersichtlich. Vergessen Sie die Datei zu schliessen/sperren, bleiben die Änderungen nur lokal auf dem bestehend Gerät welches die Änderungen vorgenommen hat.

Backup erstellen:
Speicher Sie Ihren Key (Schlüsseldatei) unbedingt auf Ihrem Backup und noch ein 2.mal auf einem USB Stick und legen diesen USB Stick zum Beispiel zu Ihrem Reisepass -> Verlieren Sie diesen Key nie ! <-
Sollten Sie kein Backup Ihrer Daten haben, kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen…
PS: Wie Sie ein Backup des Key und Ihrer /home/user/ Daten erstellen finden Sie hier.

Manjaro Mirrorliste optimal updaten

In Linux kommen Softwarepakete aus vielen weltweiten Spiegelservern. Die Liste dieser Server werden in einer Konfigurationsdatei gespeichert. Damit Pacman grafisch oder Pamac im Terminal die Software schnellstmöglich herunterladen kann, gibt es die Möglichkeit diese Serverliste (en. «mirrorlist») optimal einzurichten.

Manjaro Linux (Arch)
Speicherort: /etc/pacman.d/mirrorlist

Folgende Befehle im Terminal konfigurieren die Spiegelserver und führen danach ein Systemupdate aus.

Update mirrorlist mit den schnellsten Spiegelservern
sudo pacman-mirrors --fasttrack && sudo pacman -Syyu

Limitiere die Liste auf die 5 schnellsten Spiegelserver
sudo pacman-mirrors --fasttrack 5 && sudo pacman -Syyu

Mirrorliste konfigurieren ausschliesslich mit Spiegelserver für Ihr Land.
sudo pacman-mirrors --geoip && sudo pacman -Syyu

Mirrorliste konfigurieren mit Spiegelserver aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz
sudo pacman-mirrors --country Germany,France,Austria,Switzerland && sudo pacman -Syyu

Referenz dieses Beitrages
https://wiki.manjaro.org/Pacman-mirrors

Shell Befehlsübersicht

Im Terminal nutzt man Shell Befehle damit man zum Beispiel alle heruntergeladenen JPG Grafik Dateien in einem Rutsch aus einem Ordner von a nach b verschieben kann.
Anstatt mit der Maus auf dem Desktop macht dies der versierte Anwender im Terminal.

mv ~/Downloads/*.jpg ~/Bilder

Im 2. Beispiel möchte man alle Daten im Ordner Dokumente in einen Backup Ordner kopieren, aber nur die Dateien welche im Backup Ordner älter sind als im Ordner Dokumente.

cp -u ~/Dokumente/*.* ~/Backup 

Gut beschrieben werden die Shell Befehle bei den Kollegen von ubuntuusers.de

DNS Server und ich

Im Internet ist das Domain Name System (DNS) mit einem Telefonbuch zu vergleichen.
Was für Adressen Sie suchen sollte Ihre Angelegenheit sein, finde ich.
Das finden auch andere und betreiben frei verfügbare DNS Resolver welche so eingestellt sind, dass keine Abfrage personenbezogen protokolliert wird.

Vielleicht denken Sie “Wer interessiert sich schon für meine Daten?” oder “Ich habe ja nichts zu verbergen!». Aber erstens geht es nicht nur um Sie, denn Sie geben auch Informationen über andere preis, und zweitens können Sie kaum feststellen, was mit den Daten passiert und wie sie möglicherweise zu Ihrem Nachteil genutzt werden.
Warum Sie vielleicht irgendwo einen höheren Preis zahlen müssen als andere oder warum Sie eine bestimmte Stellenanzeige nie zu Gesicht bekommen, liegt möglicherweise daran, was andere über Sie wissen – ohne Sie persönlich zu kennen.

Angesprochene Nutzer können die DNS Einträge im Router, Notebook und Smartphone selber bestimmen.


Ungefähr so lassen sich DNS Angaben im Router anpassen:

  • öffnen Sie das Router Gui (Menu) mit dem Browser:
    http://192.168.1.1 oder http://192.168.0.1 (Angaben stehen auf dem Router)
  • Geben Sie den Router User: admin und das Passwort des Routers ein.
  • Stellen Sie die «Experten Funktion» ein
  • Suchen Sie die Funktion Netzwerk und irgendwo steht dann DNS mit automatisch vergebenen IP Adressen. zbs. DNS 1: 195.182.1.134 und DNS 2: 195.182.5.134
  • Nun stellen Sie die Option auf manuell um.
  • Geben Sie nun für DNS 1 und DNS 2 die nachfolgenden Adressen ein.
  • Wenn es noch eine Option gibt den «Cache» zu leeren tun Sie dies.
  • Optional: Bietet Ihr Router (zbs. Fritz!Box) die Möglichkeit TLS oder HTTPS einzugeben, tun Sie es.
    zbs. «dns.digitale-gesellschaft.ch» oder «https://dnsforge.de/dns-query
  • Nach der Eingabe alles speichern und den Router neu starten.

Ab nun Surfen alle Geräte die sich am Router anmelden über freie DNS Server im world wide web.


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Smartphones und Computer DNS einrichten.
Falls Sie den Router nicht verändern möchten und sich ausser Haus aufhalten, kann man bei jeden Gerät einzeln und völlig flexibel die DNS Angaben einstellen. In jedem Smartphone oder Notebook etc. kann man so direkt in der Netzwerkverbindung freie DNS Adressen eintragen. Dazu gehen Sie in die Netzwerkeinstellungen und suchen nach DNS Angaben.
Auf Smartphones können Sie auch Apps aus dem Playstore oder Appstore einrichten.
Für Android: Die freie APP «DNS Changer IPv6» , oder die App «Nebulo» sogar mit HTTPS/TLS Verschlüsselung.

Android Box umstellen: Xiaomi MI Box
– Gehen Sie in Ihre WLAN Netztwerk Verbindungen.
– Das aktuell genutzte WLAN suchen und auf Bearbeiten gehen.
– Merken Sie sich die IP Adresse : zbs. 192.168.1.115
– Merken Sie sich die IP des Routers: zbs: 192.168.1.1
– Die Verbindungsart steht vermutlich auf «DHCP»
– Wechseln Sie von DHCP auf «static»
– Geben Sie die IP Adresse ein. zbs. 192.168.1.115
– Geben Sie die IP des Routers ein. zbs. 192.168.1.1
– Bei DNS1: Geben Sie die IP des Resolvers ein. zbs. 176.9.93.198 (https://dnsforge.de)
– Bei DNS2: Geben Sie die IP des Resolvers ein. zbs. 176.9.1.117 (https://dnsforge.de)
– Nun speichern Sie die Verbindungseinstellungen.

Router Vorbereiten mit Fixer IP Adresse der Android Box.
Bei jedem Neustart des Routers, vergibt er den Geräten im Netzwerk neue IP Adressen.
Damit die Android Box immer fix zum Beispiel die IP 192.168.1.115 erhält, müssen Sie das dem Router beibringen.
Ansonsten verliert die Box die Verbindung ins Internet, falls der Router via DHCP variabel die IP bereits einem anderen Gerät vergeben hat.

– öffnen Sie das Router Gui (Menu) mit dem Browser: http://192.168.1.1 oder http://192.168.0.1
(Angaben stehen auf dem Router)
– Geben Sie den Router User: admin und das Passwort des Routers ein.
– Stellen Sie die «Experten Funktion» ein.
– Suchen Sie in den Netzwerk angaben die Funktion «statisch oder Fix Routen»
– Dort suchen Sie die Android Box mit der 192.168.1.115 Adresse und bestätigen,
dass die IP Fix vergeben werden soll.
– Kontrollieren sie, dass die Fixe IP mit der der statischen Angaben in der Box übereinstimmen.
– Speichern Sie die Einstellungen und starten sie den Router neu.

Die Android Box bekommt nun immer die fixe IP 192.168.1.115 vom Router zugewiesen und nie mehr eine andere IP Adresse.

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Beispiele möglicher DNS Resolver :

Folgende zensurfreie und vertrauenswürdige DNS-Server mit No-Logging Policy, DNSSEC Validierung und Anti-Spoofing Schutz kann man als Alternative zu den Default DNS-Servern der Provider empfehlen:

Digitale Gesellschaft (CH) (DNS-over-TLS und DNS-over-HTTPS!)
IPv4: 185.95.218.42
IPv6: 2a05:fc84::42
Servername: dns.digitale-gesellschaft.ch
IPv4: 185.95.218.43
IPv6: 2a05:fc84::43
Servername: dns.digitale-gesellschaft.ch

Censurfridns Denmark (auch. UncensoredDNS)
IPv4: 91.239.100.100
IPv6: 2001:67c:28a4::
IPv4: 89.233.43.71
IPv6: 2a01:3a0:53:53::
(mit DNS-over-TLS)

Digitalcourage e.V.
IPv4: 5.9.164.112 (nur für DNS-over-TLS!)
Servername: dns3.digitalcourage.de

https://dns.watch
DNS1 : 84.200.69.80 DNS2 : 84.200.70.40
ohne Protokollierung und zensurfrei. DNSSEC

Freifunk München (normales DNS, DNS-over-TLS und DNS-over-HTTPS)
IPv4: 5.1.66.255
IPv6: 2001:678:e68:f000::
Servername: dot.ffmuc.net
IPv4: 185.150.99.255
IPv6: 2001:678:ed0:f000::
Servername: dot.ffmuc.net

Die folgenden DNS-Server filtern Werbung, Tracking und Malware Domains auf DNS Ebene.
Alle drei Projekte werden von unabhängigen Einzelpersonen betrieben:

dnsforge.de (DNS-over-TLS, DNS-over-HTTPS)
IPv4: 176.9.93.198
IPv6: 2a01:4f8:151:34aa::198
Servername: dnsforge.de
IPv4: 176.9.1.117
IPv6: 2a01:4f8:141:316d::117
Servername: dnsforge.de
DNS over-HTTPS: https://dnsforge.de/dns-query

dismail.de (mit DNS-over-TLS)
IPv4: 80.241.218.68
IPv6: 2a02:c205:3001:4558::1
Servername: fdns1.dismail.de
IPv4: 159.69.114.157
IPv6: 2a01:4f8:c17:739a::2
Servername: fdns2.dismail.de

BlahDNS.com (DNS-over-TLS, DNS-over-HTTPS, DNScrypt)
IPv4: 45.91.92.121 (Schweiz)
IPv6: 2a0e:dc0:6:23::2
Servername: dot-ch.blahdns.com
IPv4: 78.46.244.143 (Deutschland)
IPv6: 2a01:4f8:c17:ec67::1
Servername: dot-de.blahdns.com

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Falls man wieder zu seinem ISP Provider zurück möchte :

Swisscom :
DNS1 : 195.186.1.162 DNS2 : 195.186.4.162

UPC
DNS1: 62.2.17.60 DNS2: 62.2.24.158 DNS3: 62.2.17.61 DNS4: 62.2.24.162

Green:
DNS1: 81.221.250.11 DNS2: 81.221.252.11

Sunrise
DNS1: 212.98.37.132 DNS2: 194.230.55.100

Google_Public_DNS
https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Public_DNS
DNS1 : 8.8.8.8 DNS2 : 8.8.4.4
offen, mit sehr langlebiger und personalisierter Protokollierung.
Oft als Standard in Android Smartphones eingestellt.

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Testen und kontrollieren Sie die Situation:
DNSleaktest.com
DNSSEC Test
Woher kommst Du
Browser Test
Gerät Test

Technische Anleitungen :
https://www.privacy-handbuch.de
DNSSEC


«Beep Shootdown» (Piep Ton abstellen beim herunterfahren)

In der Linux Desktop Version XFCE 4 ist beim abmelden oder herunterfahrten des Systems ein hässlicher Pieps Ton «Beep» zu hören. Wenn Sie dies nervt können Sie diesen Ton abstellen.

So gehts:
1. Terminal öffnen
2. xset b off ( Diesen Befehl eingeben)
Nun ist der Beep Ton deaktiviert.
Allerdings ist dieser Ton nach einem Neustart wieder da.

Wenn Sie diesen Ton efinitiv nicht mehr wollen, können Sie diesen Befehl beim Systemstart automatisch mitladen und so ist dieser «Beep» Störefried für immer verschwunden.

So gehts:
1. Menu Start unten links in der Leiste öffnen.
2. Geben Sie im Suchefeld (Lupe oben) folgendes ein: Start oder Sitzung
3. klicken Sie auf : Sitzung und Startverhalten
4. Nun öffnen Sie den Reiter: Automatisch gestartete Anwendungen
5. Klicken Sie auf das + (Plus Symbol) – Anwendung hinzufügen
6. Beim Namen geben Sie zum Beispiel folgendes ein: Beep
7. Bei der Beschreibung irgend ein Text, den Sie an die Funktion erinnert
8. Bei Befehl geben Sie folgendes ein: xset b off
9. Bei Auslöser sollte folgendes per default stehen : on login
10. Klicken Sie auf <ok> und schliessen das Fenster.
11. Starten Sie Ihren Rechner neu. Reboot
Nun macht Ihr System definitiv keinen Pieps mehr, beim abmelden oder Herunterfahren des Systems.


In KDE Plasma geht dies im Terminal (Konsole) folgendermassen:

sudo su -
echo "blacklist pcspkr" >> /etc/modprobe.d/nobeep.conf
exit

Nach einem Neustart ist der Piepston weg.

Backup mit rsync

rsync

Meine Lösung
😉

Der ambitionierter User wills genau wissen 🙂

rsync für meine persönlichen Daten im /home/user

Mit der Software rsync lassen sich die persönlichen Daten wunderbar auf eine handelsübliche externe USB Diks sichern.
Bei wiederholter Ausführung werden von der Quelle nur noch die neuen Daten auf das Ziel geschrieben.
Falls in der Quelle Daten gelöscht wurden, werden diese auch im Ziel gelöscht !
Am Ende werden die Quelle und das Ziel verglichen, damit man sieht ob alles funktionierte.
Dazu habe ich ein kleines Script geschrieben, welches ich hier gerne teile:
Diesen Code in eine Textdatei kopieren und abspeichern.
Die Pfade anpassen und schon gehts los. Die Quelle wird dabei nie gelöscht, keine Angst.

Vorsicht bei Windows (NTFS/FAT) Festplatten.
– Handelsübliche USB Festplatten sind ab Werk im Windows Format (NTFS) formatiert.
– rsync muss gesgt werden, dass das Ziel NTFS ist ! Sonst funktioniert das Backup nicht korrekt.
– Das alte FAT Format (Windows XP) kann zudem nicht mit Daten >4GB umgehen.

Warum das ?
NTFS kann mit Gross / Kleinschreibung nicht umgehen und auch die Berechtigung der Files in Windows, sowie die Zeitangaben passen nicht zu Linux.
Darum bitte unbedingt auf die unterschiedlichen Paramer achten. Ansonsten droht Datenverlust im Backup!
Falls Sie das ganze /home am Stück sichern wollen, wird es unter NTFS trotzdem zu einigen Meldungen kommen.
*
Parameter bei NTFS oder FAT (Windows) Festplatten

rsync -rtv -h -l -D --progress --delete-after --delete-excluded --modify-window=2  /path/to/ext4/ /path/to/ntfs/

Parameter bei EXT4 , EXT3 oder BTRFS (Linux) Festplatten

rsync -av --progress --delete  /path/to/ext4/ /path/to/ext4

Hier nun das fertige Backup Script:

#!/bin/bash

# rsync script: - www.linux-x.com, Ric.Eschmann - +41 79 288 21 22
# Version 1
# Erstellt am : 2021-04-15
# Letzte Änderung :

#--- A N L E I T U N G  -> Das müssen Sie lesen !!!!--
<< 'Comment'

(: Bin ich Linux oder Windows :) !!! MEGA W I C H T I G !!!
1. Windows USB Festplatten sind mit NTFS formatiert und speichern keine Besitzerrechte der Daten.
2. Linux USB Festplatten sind mit EXT4 oder BTRFS formatiert und speichern die Besitzerrechte der Daten.

Damit man auf EXT4 Festplatten von jedem Rechner schreiben kann, startet man ein Terminal und gibt
der Festplatte volle Zugriffsrechte für alle Benutzer: ->  sudo chmod 777 /run/media/user/backup-ext4
In Manjaro wird eine USB Festplatte vom System automatisch wie folgt eingehängt: /run/media/user/backup...
In Debian,Ubuntu,Linux Mint ist es der folgende Pfad : /media/backup...

Probieren Sie nie EXT4 rsync -av Optionen für Linux auf NTFS Festplatten für Windows laufen zu lassen.
Datenverlust und korrupte Files im Ziel sind garantiert, da NTFS keine Rechte und andere Gross/Kleinschreibe
Regeln kennt. Auch die Zeitangaben werden in Linux(EXT4) und Windows(NTFS) unterschiedlich gehandhabt.
NTFS,FAT32,exFAT Festplatten können unter Linux und diesem Script verwendet werden und werden darum
mit der für Windows nötigen Option -rtv angesprochen.
Bei NTFS/FAT wird der Trick "-time=--modify-window=2 -s" mitgegeben, wass die Zeitprüfung um ±2 Sekunde "verbiegt".
Falls in den zu transferierenden Daten Zeichensätze wie | oder #  bestehen, hat Windows(NTFS) Probleme damit.
Denken Sie daran, dass beim alten FAT32 lediglich max. 4GB grosse Daten gespeichert werden können !
NTFS , exFAT und EXT4 oder EXT3 sind von der Grössenbeschränkung nicht betroffen.

So, nun verstehen Sie, warum Sie bei den unteren Angaben bei "linux=JA" unbedigt den Wert "NEIN"
eingeben müssen falls Sie eine Windows FAT/NTFS/exFAT Platte nutzen !!!!!!

Daten AUSSCHLUSS (Exclude)
Sie können Ordner und Files vom Backup bewusst ausschliessen. Zbs. den Download Ordner , .cache oder .tmp Daten.
Dazu erstellen Sie eine Textdatei mit dem Namen "exclude.txt" in Ihrem /home Verzeichnis.
Zeilenweise können Sie nun .cache /tmp/* etc. einfügen.
(Unten im Script sehen Sie Beispiele oder nutzen Sie die fertige Datei auf www.linux-x.com)
Wenn keine Auschlussdatei angelegt wurde wird dieses Script ein leeres "exclude.txt" beim 1. lauf angelegen.

PROGRAMMSTART
Sie können diese Datei "backup-rsync_USB_Disk.sh" mit dem Dateimanager starten.
Dann gehen Sie in den Dateimanager und dann auf 'Eigenschaften/Zugriffsrechte.
Der Datei gben Sie mit der aktiviertendas Checkbox das Häckchen bei 'erlauben Sie als Programm auszuführen'.
Möchen Sie lieber im Terminal arbeiten: Dann geht das mit 'sh backup-rsync_USB_Disk.sh' Befehl.

Viel Spass.

Fragen -> www.linux-x.com

Comment


#============= H I E R   A N G A B E N   E I N G E B E N  ======================

linux=JA  #JA/NEIN <-- Wichtig !! Bitte anpassen! Ist das Ziel eine Linux (ext4/ext3) Festplatte ? JA / NEIN (GROSS geschrieben)
<< 'Comment'
oder nutzen Sie im Ziel >Windows< ?
Dann setzten Sie 'Linux=Nein' ein und somit wird das Ziel als Windows (FAT/NTFS/exFAT) Festplatte behandelt!!
           
# Den Pfad zum Quell- und Ziel Verzeichnis ohne abschliessenden Schrägstrich '/' angeben.
Comment
quelle=~/        # Welches Verzeichnis soll gesichert werden? (Im Beispiel ~/ wird /home als Quelle gelesen.)
ziel=/run/media/hello/backup_ext4/backup/Richi/hello    # Wo sollen die Sicherungen gespeichert werden?

#============ Ende Ihrer Linux oder Windows + Quelle, Ziel angaben  ================


# ------Ab hier muss man eigentlich nichts mehr ändern. Denken Sie an aber optional an die Aussschlüsse in ~/exclude.txt !

nosave=~/exclude.txt    # Ausschlüsse werden in "/home/exclude.txt" im Home Ordner von Ihnen zeilenweise eingetragen !
heute=$(date +%Y-%m-%d)     # Gibt dem Ziel Ordner das Tagesdatum mit . zbs. "2021-04-15_home"

#Start Textinfoparameter
function green_msg() {
echo -e "\\033[32;1m${@}\033[0m"
}

function blue_msg() {
echo -e "\\033[34;1m${@}\033[0m"
}

#Ende Start Textinfoparameter


#Start Begrüssung und Bestätigung ob Linux oder Windows Festplatte
if test $linux = "JA" #Hier NICHTS Ändern !!!
then
green_msg "\n\nDas Ziel ist eine < L  I  N  U  X >  (ext4/ext3/btrfs) Festplatte.\n\n"
else
green_msg "\n\nDas Ziel ist eine < W  I  N  D  O  W  S > (NTFS/FAT/exFAT) Festplatte.\n\n"
fi
green_msg "Haben Sie an die '/home/exclude.txt' Datei gedacht?"
green_msg "\n\nIn 30 Sekunden gehts los. Sie können jetzt mit mit CTRL-C noch abbrechen.\n\n"
sleep 20
blue_msg "\n\nSie haben noch 10 Sekunden Bedenkzeit :)\n\n"
sleep 10
green_msg "\n\n** Das Backup ist in Arbeit, Das kann dauern, bitte warten. . . \n\n"
#Ende Begrüssung

# Ausschlussdatei wird in /home/exclude.txt neu anlgelegt, nur falls noch keine existiert:
touch $nosave
sleep 3

# Abfrage der Festplatte (Linux"EXT4" oder Windows"NTFS"),gemäss Angaben die Sie mit "JA/NEIN" gesetzt haben.
if test $linux = "JA"
then
# LINUX Festplatten (EXT3/EXT4/BTRFS)
rsync -av --progress --delete --exclude-from="${nosave}" "${quelle}" "${ziel}_${heute}/" --link-dest="${ziel}_last/"
ln -nsf "${ziel}_${heute}" "${ziel}_last"
else
# Microsoft WINDOWS Festplatten (FAT32/NTFS/exFAT)
rsync -rtv -h -l -D --progress --delete-after --delete-excluded --exclude-from="${nosave}" --modify-window=2 "${quelle}" "${ziel}_${heute}/" --link-dest="${ziel}_last/"
ln -nsf "${ziel}_${heute}" "${ziel}_last"
fi


green_msg "\n\n*****Das Backup ist beendet. *****\n\n"

#---Daten Grösse Kontrolle ,Quelle vs. Ziel
green_msg "\n\n*****Kontrolle: Dateigroessen von Quelle und Ziel*****\n\n"
blue_msg "Wenn Sie Unterschiede feststellen, haben Sie vermutlich einige Daten ausgeschlossen.~/exclude.txt"
du -sh "${quelle}" "${ziel}_${heute}"


green_msg "In 2 Minuten wird dieses Fenster automatisch geschlossen."
blue_msg "Wenn Sie alles kontrolliert haben, können Sie nun auch mit CTRL-C das Script manuell stoppen."
sleep 120

# NOCH EINIGE INFORMATIONEN ZU RSYNC ---------------------------

#rsync Befehle mit Löschen im Ziel.
# Beispiele für rsync Einzeleinträge. Kann im Terminal aufgerufen werden.

#Bei EXT4 Formatierten Platten als Ziel ,mit Rechtevergabe und Zeit.
#rsync -av --progress --delete /path/to/ext4/ /path/to/ext4/

#Bei NTFS formatierten Platten als Ziel.
#rsync -rtv -h -l -D --progress --delete-after --modify-window=2 /path/to/ext4/ /path/to/ntfs/

# Zeitangabe im String:
# rsync -av --progress --delete /path/to/ext4/ /path/to/ext4$(date +\\%Y-\\%m-\\%d)

# rsync Optionen
#-a Das ist die Linux Archiv Vollmilchsau. Recursiv und behält File Rechte, symbolische links, file Besitzer, etc.
#-r rekursiv, aber ohne Besitzerangaben des users and Gruppen, Rechte, Zeitstempel, symbolische links.
#-v Verbose,zeigt im Fenster Anagben über die laufende Verarbeitung an.
#-p Progress, Zeigt detailierte Anagben der einzelnen Dateien an. Grösse, Fortschritt, Geschwindikeit
# Für Windows NTFS/FAT nutze ich die gleichen Optionen wie die Software "Lucky Backup". ..und es funktioniert..

# Nun Beispiele für meist verwendete Ausschlüsse vom Backup. Nützlich, wenn Sie zbs. / oder /home sichern möchten.
# Ausschlüsse werden in "exclude.txt" im Home Ordner zeilenweise eingetragen.
<< 'Comment'
    
.gvfs
**/.gvfs/
.cache/*
.thumbnails*
.local/share/[Tt]rash*
*.backup*
*~
.dropbox*
/proc/*
/sys/*
/dev/*
/run/*
/etc/mtab
/var/cache/apt/archives/*.deb
lost+found/*
/tmp/*
/var/tmp/*
/var/backups/*
.Private
VirtualBox\ VMs/*
.VirtualBox
.dosbox
.java
.macromedia
.moonchild\ productions/*
.tvbrowser
.PlayOnLinux
.wine
.gvfs
.cache/*
.thumbnails*
.local/share/[Tt]rash*
*~
**~
.dropbox*
/proc/*
/sys/*
/dev/*
/run/*
/etc/mtab
/var/cache/apt/archives/*.deb
lost+found/*
/tmp/*
/var/tmp/*
/var/backups/*
.Private
VirtualBox\ VMs/*
.VirtualBox
.dosbox
.java
.macromedia
.moonchild\ productions/*
.tvbrowser
.PlayOnLinux
.wine
**~
/mnt/*/**
/media/*/**
/var/run/**
/run/**
/proc/**
/dev/**
/sys/**


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Was ist Manjaro Linux

Linux und ich
Bei allen Linux Distributionen erhält man nach einem einfachen Installations­prozess, der auch für Laien durchführbar ist, ein lauffähiges System mit wesentlich umfangreicherer Software, als mit Windows oder MacOS. Gleichzeitig ist das System umfangreich anpassbar und unter Kontrolle des Anwenders, der «root» sein kann. Die bekannten Programme wird ein Umsteiger von Windows vergeblich suchen, es gibt kein Photoshop, keinen Windows Explorer oder MS Office, dafür gibt es zahlreiche Alternativen.
Ich habe noch nie etwas vermisst.


Manjaro Linux

Manjaro ist eine benutzerfreundliche Linux-Distribution, die auf dem unabhängig entwickelten Arch-Betriebssystem basiert.
Manjaro wurde in Österreich, Frankreich und Deutschland entwickelt und bietet alle Vorteile des Arch-Betriebssystems, kombiniert mit einem Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit. Manjaro eignet sich sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Linux-Benutzer.
Für Neulinge wird ein benutzerfreundliches Installationsprogramm bereitgestellt, und das System selbst ist so konzipiert, dass es sofort einsatzbereit ist und folgende Funktionen bietet:

  • Vorinstallierte Desktop-Umgebungen
  • Vorinstallierte grafische Softwaremanager zur einfachen Installation von Software und zur Aktualisierung Ihres Systems.
  • Vorinstallierte Codecs zum Abspielen von Multimediadateien.
  • Proprietäre und freie Hardware Treiber für Intel , nvidia und AMD Grafikkarten und WLAN Netzwerk Chips.
  • Einmal installiert müssen Sie durch «Rolling Release» nie mehr eine neue Betriebssystem Version installieren. Bei einem normalen Update bekommen Sie die jeweils die neuste Version aufgespielt.

Festplatte Partitionieren

Mit folgender Software kann man in Grafikform eine Festplatte partitionieren damit diese für eine Linux Installation bereit ist.

Programm: Gparted

In den Live CD Standardmedien (ausser KDE) bereits enthalten.
Ansonsten per Softwareverwaltung installieren oder im Terminal:
Manjaro: sudo pacman -Sy gparted
Linux Mint/LMDE KDE/Kubuntu: sudo apt-get update && sudo apt-get install gparted

Ich empfehle Immer manuell eine Rootpartition / und ein separates /HOME für Ihre persönlichen Nutzerdaten zu erstellen.
Im Falle einer gewünschten Neuinstallation des Systems kann man dann /HOME bequem belassen und muss nicht neu formatieren.
Standardmässig wird bei einer Installation von der Live CD/USB Stick leider kein separates /HOME erzeugt.
Alles auf dem Rootverzeichnis / ist zwar bequem und über das Gui schnell erledigt, aber im Nachhinein bei einem Systemabsturz ohne Backup nur mit unnötigem gedingsdöns zu Meistern.

Daher / das Rootverzeichnis ist für das System vorgesehen und /HOME ist für persönliche Daten. (Briefe, Fotos, e-Mails, Backup, Timeshift )
Als Windows Anwender können Sie sinnbildlich die Zuteilung für System mit C: und separates D: für Daten vergleichen.

  1. Partitionstabelle erstellen
    Menu -> Partitionstabelle erstellen.
    immer : GPT (vom alten MBR rate zumindest ich ab)


UEFI + EXT4 (GPT Partitionstabelle, Neue Notebooks und Computer, stabile tradetionelle Variante)
/dev/sda1 300MB FAT32 /boot/efi (Menu-> «Markierungen bearbeiten» Flags: boot und esp)
/dev/sda2 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM» )
/dev/sda3 30GB ext4 / ( Das ist der Speicherplatz für das Linux System )
/dev/sda4 XXGB ext4 /home (Ihr Speicherplatz für Daten + Timeshift(Backup) verwendet den Platz hier)


BIOS + EXT4 (Auch hier GPT Partitionstabelle, für alte Computer vor 2007 ohne UEFI, modrne Variante mit GPT Disk)
/dev/sda1 10MB Nicht formatiert (Menu-> «Markierungen bearbeiten» Flags: bios_grub)
/dev/sda2 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM»)
/dev/sda3 30GB ext4 / ( Das ist der Speicherplatz für das Linux System )
/dev/sda4 XXGB ext4 /home (Ihr Speicherplatz für Daten + Timeshift(Backup) verwendet den Platz hier)


BIOS + EXT4 (Hier nun MBR Partitionstabelle, für alte Computer vor 2007 ohne UEFI, traditionelle Variante mit MBR Disk)
/dev/sda1 30GB ext4 / (Menu-> «Markierungen bearbeiten» Flags: bootable)
/dev/sda2 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM» )
/dev/sda3 XXGB ext4 /home (Ihr Speicherplatz für Daten + Timeshift(Backup) verwendet den Platz hier)



BTRFS + XFS Partitionen.
Stand heute Oktober 2021 ist BTRFS stabil und XFS sowiso aber letzteres sehr wuchtig.
Diese Formate werden auf eine einzige Partition gelegt und mit @ Subvolumen versehen . @/ @/home
Bei Ubuntu /Suse und ja, auch bei Manjaro kann man diese Variante bereits bei der grafischen Installation auswählen.
Vorteil ist das wiederherstellen per Schnappschuss auf einen früheren Zeitpunkt des Systems beim Boot des Systems.
So wie bei MacOS von Apple. Nachteilig ist für unerfahrene Anwender die nötigen händischen Eingriffe, «Balancierung»,»Compress» im Terminal.
Ansonsten läuft Ihnen unter Umständen die Festplatte voll. Je nach Disktyp sind verschiedene Parameter empfolen und Routinen zu wiederholen.
Für Privatanwender empfehle ich klar und deutlich weiterhin auf «ext4» zu setzen. Innovation ist sehr gut, Stabilität entspannt.
Falls Sie dennoch einen Versuch wagen wollen, ist hier ein Beispiel und eine Anleitung dazu:


BTRFS + XFS
/dev/sda1 300MB FAT32 /boot/efi (Flags ->boot und esp)
/dev/sda5 4GB SWAP /SWAP ( Grösse = wie Arbeitsspeicher «RAM»)
/dev/sda2 xxGB BTRFS oder XFS @/ @boot @/home

So schlägt Ihnen auch das Gui die Partition vor falls Sie das ruckzuck in einem Klick per Installer Gui installieren wollen:

Verweise:
https://wiki.ubuntuusers.de/Installieren_auf_Btrfs-Dateisystem/

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